Soziales Engagement - das heißt Helfen "Kleine Unterstützung mit Großer Freude"

Wie in aller Welt, gibt es auch in Madagaskar Arme und Reiche. Jedoch ist Armut immer ein relativer Begriff.
Die Vermarktung der Armut in der Dritten Welt, bzw. Madagaskar ist unübersehbar. Dagegen versuche ich zu kämpfen.
Am Anfang ist es schwer zu entscheiden - wie soll ich es machen? Als Madegassin, habe ich mich für kleine erfolgereiche Hilfen, d.h. mit positiven Resultaten, ohne Tambur, ohne Tam-Tam entschieden.
Wir wollen die Kultur des Zusammenhaltens = Fihavanana weiterpflegen.
Ein langfristiges Projekt "Verkauf von Hochwertigem Kunsthandwerk der Frauen in Madagaskar auf europäischen Märkten neben unserer Gewürze". Es war nicht einfach - die Qualität und den Schönheitsbedarf für Europa zu entwickeln, aber es hat gelohnt. Während der Krise, seit 3 jahren, haben viele Männer  ihre Arbeit verloren, und wir haben die Männer auch eingeladen mitzumachen.
- Wir haben mit 8 Nähmaschine angefangen - Ich blieb 1 Monat in Madagaskar mit zu nähen, zu lernen, die Qualität zu beobachten. Jeder hat eine Kleinigkeit bei gebracht.  Zuerst brachte ich die Ware nach Europa, und ich sendete die Erlöse zurück, Später gebe ich das Geld für bestimmte Menge der Ware und hole  es nach 6-8 Monaten in Madagaskar ab. 
Während 4 Jahren der Zusammenarbeit, können 6 Familien ihre eigenen Häuser bauen und ihr Einkommen sichern. Sie verkaufen nicht nur mit uns, sondern später auch im Inland und nach Südafrika, auch bis nach Guadeloupe. 
Daneben auch, kleine Hilfe für kleine Projekte
- Ein Vater von 3 Kindern war Alkoholiker - wollte aufhören und arbeiten, die Kinder sind 19J - 18J - 14Jahre.
Er kann aber nichts, er schneidet die Haare seiner Kinder. Dann haben wir uns unterhalten, ob er als Haarschneider arbeiten könnte . Dann haben wir über die Therapie gesprochen (lernen ohne mittel einfach aufzuhören).
Dann habe ich einen Haarschneide-Gerät für 15 Euro ihm geschenkt, eine Holz-Hütte mit Spiegel, Stuhl, kleinen Tisch, für 85 euros insgesamt bauen lassen. Seit 2 Jahre ist es immer tätig.
- Ein Mädchen brauchte PC-Kurs um sich an der Universität bewerben zu können. Die Eltern hatten nicht das Geld dafür. Die 3 Monate Kurs kostete 30 Euro - das habe ich gegeben. Zurzeit studiert sie Journalismus, im 5. Semester, an der Uni Antananarivo. 
   

Lassen wir uns gemeinsam die Armut bekämpfen!