Armutsmarketing

Armut gibt es weltweit - aber die Vermarktung der Armut ist erstaunlich "Schluss mit  Armutsmarketing!

Verschiedene Bücher, Plakate, Karte mit Fotos von armen Leuten  werden  teuer in Europa verkauft. Was ist mit dem Menschen-Recht? Wissen diese armen Leute, dass ihre Fotos viel Geld bringen?  Bekommen diese Leute  Geld dafür?

Einige Beispiele für Armutsmarketing: Gründe der Armut in Madagaskar.
Verschiedene Gründe für die Armut eines Landes wie Madagaskar sind:

Wilde Globalisierung
zu viele Vereine und Hilfe: Kleine Firmen werden vom Markt gedrängt durch die ultra-günstige Ware der Vereine um deren Verwaltung zu finanzieren. Die Arbeiter sind unterbezahlt, die Regierung nimmt keinerlei Steuern ein. Zollfreier Import von Waren durch die Vereine und Hilfsorganisationen, steuerfreie Erlöse.
durch den Druck der Geldgeber (EU, Weltbank, IWF.....) für verschiedene Projekte, die meistens nicht der Entwicklung dienen.
Zum Beispiel: Deutschland hatte 300 000 Euro an Madagaskar geschenkt für den Kampf gegen Aids. Diese Summe wurde nur für eine Info-Kampagne verwendet „Kondome zu verteilen von Dorf  zu Dorf mit organisiertem Volksfest usw.
Zum Beispiel, die NGO Unicef hat Fotos von madegassischen Schülern in München  im Dezember 2009 veröffentlicht um Spenden zu sammeln. Am 23. Februar 2010, laut lokaler Zeitung in Madagaskar,  wurden 15 Millionen Dollars - sehr sehr viel Geld - von der Regierung an Unicef überwiesen, um die Bildung - trotz Krise - zu sichern. Diese Summe wurde für das Budget  Januar bis April aufgebracht. Wo ist das gesammeltes Geld aus München ?   Wissen die Kinder überhaupt, dass Unicef ihre Fotos weltweit veröffentlicht um Geld zu sammeln ?

Altkleider - Geschichte
Kam einmal Missionar und sah dass die Leute sehr arm sind. Er Kehrte zurück nach Europa, sammelt Altkleider, alte Schuhe und andere für die armen Leute in Madagaskar. Er gründet einen Verein dort, verteilt die Altkleider an alle. Wenn alles zu verschenken ist, kauft keiner mehr ein.
Alle kleinen madagassischen Firmen waren also pleite (Schumacher, Schneider), später, um die Verwaltung des Vereins zu finanzieren, verkauft der Missionar die Altkleider aus Europa..... fast alle, nicht nur die untere Schicht, sondern auch die Mittelschicht, müssen die Altkleider aus Europa kaufen.


Naturschutzgebiete - Geschichte
Alle Gebiete, wo die meisten Bodenschätze liegen, werden schnellstmöglich zu Naturschutz-Gebieten erklärt, und werden von den „klugen Menschen aus Europa“ verwaltet. Später werden sie die alleinigen Förderer der Gebiete, mit der Behauptung, dass die Bevölkerung, wegen ihrer geringen Erfahrung, das Land mit der Arbeit nicht schützen kann.  Zurzeit arbeiten im Regenwald  Ankarafantsika 12 Deutsche. Um die Verwaltung zu finanzieren, muss jeder Madegasse 10 000 Ar (ca. 3euro) als Eintrittskarte zahlen. d.h. wir dürfen nicht mehr  unseren Wald betreten, Wir  „als arme Volk“ müssen sogar  die Arbeitslosen Deutschen unter dem Motto „Kooperationsvertrag - die Helfer“ bezahlen. Der Regenwald Ankarafantsika ist sehr reich an Fauna & Flora, und besitzt viel Gold.
Rosenholzgeschichte
Große Teile des Landes wurden verkauft, der Regenwald wurde vernichtet, um Palmöl zu pflanzen. Viele Bewohner der Dörfer haben also das Rosenholz  geschnitten. Viele Firmen in Europa /Canada/USA/China sind die Käufer. Plötzlich wurde eine große Kampagne gegen die Bevölkerung als „Vernichter der Natur“ gestartet „Retten Sie den Regenwald Madagaskars“ - daneben wurde ein Verein gegründet. Der Verein versucht Spenden zu sammeln um den  Rest des Regenwalds zu kaufen!  Niemand stellt sich aber die Frage „wie, wenn, was und woher kommen die Tiere der Dritten Welt, als auch die Pflanzen im Zoo und private botanische Aussteller in Deutschland bzw. Europa .

Die Handarbeit gestickten Tischdecken - Geschichte
Eine Touristin war in Madagaskar und hat ihre Liebe zu Madagaskar und die Bevölkerung entdeckt. Sie möchte etwas tun für das Land, für das Volk. Sie wird ihre Arbeit in Schweden (nennen wir eine Vazaha = Ausländer aus Europa) gleich kündigen, und sie wird für ihre verbleibende Zeit im Leben etwas positives machen.
In Madagaskar hatte eine kleine Unternehmerin 50 Angestellte. Sie sticken Tischdecken und verkaufen diese in La Réunion an die Touristen.
Vielleicht zahlt sie 1€ /pro Tischdecke ihren Angestellten und verkauft für 10€ die Tischdecke  Die Vazaha  hatte sich mit ihr zuerst befreundet „wie läuft es so? wie schaffst du so? Dann sprach sie mit den Angestellten, dass die Angestellten sehr schlecht bezahlt würden. Sie wollte helfen, und würde 2€ /pro Tischdecke zahlen - alle Angestellten der madagassischen Unternehmerin kamen zur Vazaha um dort zu arbeiten. So war das madagassische Unternehmen am Ende mit einer Arbeitslosen. 6 Monate Später brachte die Vazaha 5 Nähmaschinen um die Arbeit leichter zu machen. Sie verkauft gut im Ausland (50€ pro Tischdecke - unter dem Motto „ich helfe den armen Frauen in Madagaskar). Sie hat nur 7 der 50 Angestellten übernommen, und die 100% Handarbeit ist nur noch 20% Handarbeit - nach 6 Monaten gab es 44 Arbeitslose, obwohl der Preis der Tischdecke von 10€ auf 50€ gestiegen ist.
Entwicklungshelfer im Agrarbereich,einer der sehr florierende und modische Geschäft heutzutage geworden. „Wenn Sie unsere Ware kaufen - helfen Sie die Arme Leute! „
im Hintergrund passiert folgendes:
- Die Firma aus Europa vorfinanziert die Arbeit!
ich nehme als Beispiel die Vanille Bourbon aus Madagaskar als normaler Preis kostet es 25€ Kilo ==> mit 100 € bekommt einen normalen Händler 4 Kilo Vanille
Ein Armutshelfer nennt sich Fair und Flexibel, wie folgende
Er zahlt mit zinsen die Ernte vorher, damit die Bauern problemlos produzieren können
Die Zinsen sind 28% und werden auch in Produkte bezahlt.
Dafür zahlt er anstatt 25€ pro  Kilo, nur 15€/ Kilo, weil er regelmäßiges  sicheres Geld bringt.
Mit 100€ bekommt er anstatt 4 Kilos Vanille 6,5 Kilos Vanille
die Zinsen von 100€ ist 28€, wird auch in Vanille bezahlt ==> 2 Kilos

Eine gute Fairer flexibler Entwicklungshelfer anstatt 4 Kilos Vanille für 100€ (Investiert), bekommt am Ende der Ernte 8,5 Kilos Vanille d.h. der Gute Mensch hat für 5€ pro Kilo die Vanille bezahlt

Beispiele gibt es viele, zum Schluss möchte ich laut sagen „es ist nur Sache des Kommerz mit neuen Mitteln des Marketing - und zwar das „Armutsmarketing“. Also - Schluss mit Armutsmarketing - „es Lebe die Entwicklung der Wirtschaft und der saubere Kommerz - wo jeder mit Gleichgewicht davon profitiert.